Natur pur in Ghana

Servus aus Kumasi!

Mein nächster Bericht hat lange auf sich warten lassen, daher heute eine längere Version 😉

 

Kakum:

Kakum National Park ist eine der größten Touristenattraktionen in Ghana, liegt ca 30km landeinwärts von Cape Coast, und mitten im Regenwald. Es gibt eine Hängebrücke, auf der man ca 40m über dem Boden, zwischen den Baumwipfeln durch den Dschungel spazieren und die beeindruckende (!) Natur beobachten kann. Kommt auf den Bildern leider nicht rüber.

Ich hab zum Glück ne gute Gruppe erwischt (nur 5 Erwachsene und keine lärmende Schulklasse) und konnte den canopy walkway richtig genießen:

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Traumstrände in Busua und Butre

Nach Cape Coast gings nach Busua, wo ich surfen lernen wollte. Auf dem Weg hab ich praktischerweise drei slowenische Volunteers kennengelernt, bei denen ich übernachten konnte.

Surfstunden (inkl. Brett und Shirt etc., in der Gruppe) kosten 40cedi (=16€) pP, hat auf jeden Fall Spaß gemacht, aber ich bin nicht der talentierteste Surfer 😀

Alles in Allem wars aber so geil dort, dass ich, obwohl ich eigtl nur 3 Tage bleiben wollte, insgesamt ne Woche in Busua geblieben bin, inkl. Trips in die benachbarten Dixcove (Fischerdorf) und Butre (ärmeres Dorf, aber noch geilerer Strand):

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Busua

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 Butre

 

Naturpark Mole

Die Anreise ist sehr umständlich, aber obwohl ich für einen Tag Mole mich drei Tage in Busse und Trotros quetschen musste (ja, sogar bei meiner Größe),hat sichs sowas von gelohnt.

Ich bin abends (mit 5 Stunden Verspätung, ist aber normal hier^^) um 9 in Mole angekommen und hab mir mit den andren Touris noch ein Bierchen gegönnt, auf dem Weg zurück zum Zimmer direkt die erste Überraschung: Auf der Wiese, keine 10 Meter neben der Bar, stehen ein paar Antilopen und grasen gemütlich vor sich hin 🙂 Sobald jmd vorbeiläuft schauen sie kurz hoch, aber solang derjenige keine Faxen macht und nicht zu nahe kommt, stören sie sich kein bisschen

Gleiches Spiel am nächsten Morgen: Ich komm aus meinem Zimmer raus und werde von einer Gazelle begrüßt, paar Meter weiter räumt ein Pavian die Mülltonne aus 😀

Noch vor dem Frühstück ist dann die Fuß-Safari gestartet, und die ersten Tiere die wir gesehen haben waren gleich das Highlight: Wir sind bis auf zehn Meter Abstand an die Elefanten herangekommen, und so ein leicht mulmiges Gefühl bekommt man da schon^. Aber solange man den Jungtieren nicht zu nahe kommt und keine lauten Geräusche macht kann laut dem Ranger nix passieren.

Der Rest der eher unspektakulär, hier die interessantesten Bilder:

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Bolga und der Norden

Der Norden Ghanas unterscheidet sich von Zentral- und Südghana: Statt der vielen Autos und Kirchen gibt es hier haufenweise Fahrräder/Motorräder und Moscheen, die Leute sind ruhiger und es gibt fast keine Touristen. Das einzige, worüber es sich zu berichten lohnt, war der Krokodilteich (5min entfernt von der Grenze zu Burkina Faso): Hier leben ca 200-300 Krokodile in einem See, in friedlichem Einklang mit den Dorfbewohnern. Sogar die kleinen Kinder planschen im Teich, und es ist angeblich noch nie was passiert: Die Einheimischen glauben, dass die Seelen der Verstorbenen in den Krokodilen wiedergeboren werden.

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Grenze zu Burkina Faso

 

Schule

Seit drei Wochen läuft der neue Term wieder, und mein Alltag ist langweilig weils hier nix zu tun gibt. Auf den nächsten Bericht müsst ihr also wieder bis zu den Ferien warten 😉

 

Bis dann,

David

 

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