Schwarz zu Blau

Servus M√§nnels, heute mal ein Update der anderen Art ūüėČ

Kumasi ‚Äď Zwiespalt der Gef√ľhle

Nach der Nacht in der Billardbar und hunderten gelochten Kugeln f√ľhle ich mich ausgelaugt. Die Stra√üenlampen beleuchten die freiliegenden Abwasserkan√§le, die umher wehenden Plastikt√ľten sind omnipr√§sent und ich muss an Peter Fox’ ‚ÄěSchwarz zu Blau‚Äú denken: ‚ÄěGuten Morgen Berlin/Du kannst so h√§sslich sein/So dreckig und grau/Du kannst so sch√∂n schrecklich sein/Deine N√§chte fressen mich auf.‚Äú

Ein Erlebnisbericht aus Ghana.

Es ist fr√ľh am morgen, noch ist die Nacht schwarz in Denkyemouso, dem kleinen Vorort des gro√üen Kumasi, in dem ich sechs Monate lang als Volunteer an der Senior High School als Lehrer verbringe. Ich nehme mir ein Taxi in die Hauptstadt Aschantis und bezahle 10 Cedis, umgerechnet 4 Euro. Mein Ziel ist Kejetia. Dieser Stadtteil beherbergt den ‚ÄěCentral Market‚Äú, der gr√∂√üte Stra√üenmarkt Westafrikas. Noch sind in dem spinnennetzf√∂rmigen Labyrinth aus dreckigen, lehmigen G√§ngen nur vereinzelte Gestalten zu erkennen, doch mit dem ersten Licht beginnt die Gesch√§ftigkeit: Wie ein Ameisenschwarm str√∂men Menschen aus allen Richtungen in die Gassen, bis kein Durchkommen mehr ist. Wer sich ohne Plan in dieses Get√ľmmel st√ľrzt, verliert schnell die Orientierung: Selbst die Sonne ist an vielen Stellen von den sich aneinander quetschenden Marktst√§nden verdeckt.

Trotz dieser Hindernisse begebe ich mich in die Menschenfluten mit einer Mission: Eine Luftpumpe f√ľr mein k√ľrzlich erworbenes Fahrrad und ein Paar neue Shorts.

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Central Market

Kumasi ist nach Accra die zweitgr√∂√üte Stadt Ghanas und beheimatet etwa zwei Millionen stolze Ashantene. Die pulsierende Metropole ist, im Gegensatz zur Hauptstadt, in weiten Teilen von der westlichen Welt nur wenig beeinflusst und das afrikanische Flair ist deutlich sp√ľrbar.

Bereits im Jahr 1695 wurde Kumasi zur Hauptstadt des Aschanti-K√∂nigreichs ernannt und konnte seitdem einen stetigen Populationszuwachs verzeichnen. W√§hrend des 20. Jahrhunderts diente die Stadt der Kolonialmacht Gro√übritannien als St√ľtzpunkt, seit der Befreiung 1957 ist sie der Regierungssitz der administrativen Region Aschanti.

Ich dr√§nge mich durch die schwarzen K√∂rper und schmecke die unterschiedlichsten Ger√ľche, manche erfreulich, manche nicht. Wer hier langl√§uft, merkt, dass Wei√üe immer noch eine Seltenheit sind: ‚ÄěObruni bra! White man, come here, you want new phone?‚Äú schallt es von √ľberall. Die Kleinkinder machen gro√üe Augen und winken, und einige Minuten sp√§ter will ich hier nur noch raus. Nach vier Monaten in Ghana bin ich der st√§ndigen Aufmerksamkeit √ľberdr√ľssig, habe genug von den Gespr√§chen √ľber Religion und der immer wiederkehrenden Frage, ob ich meinen netten Gespr√§chspartner mit nach Deutschland nehmen kann. Ich mache mich auf zu meinem n√§chsten Ziel.

Adum liegt neben Kejetia, hier ist es deutlich √ľbersichtlicher, sauberer und es gibt Superm√§rkte, in denen ich meine westlichen Bed√ľrfnisse teilweise befriedigen kann. Studentische Grundnahrungsmittel wie Brot, Milch oder Tiefk√ľhlpizza fehlen, aber daf√ľr gibt es Nudeln, Nutella und Red bull. Neben dem Gesch√§ft befindet sich ein kleiner Stra√üenstand, in dem lokale Rastafaris die unterschiedlichsten kulturellen Erzeugnisse anbieten: Neben Tuchbemalungen mit typischen regionalen Motiven und Armb√§ndern in den Nationalfarben kann man aus Holz geschnitzte Tiere und Statuetten aller Art erwerben.

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Adum

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Kulturelle Erzeugnisse

Ich besuche hier meinen Freund Pinot, seines Zeichens ebenfalls Bob-Marley-Verehrer. Wir gehen gem√ľtlich ein Hirsebier, ein sogenanntes Pitu, schl√ľrfen, das aber wenig Gemeinsamkeiten mit dem uns bekannten Gerstensaft aufweist. Nach einem erfrischenden Gespr√§ch und einem weniger erfrischenden Getr√§nk will ich zu meiner Schule und schnappe mir ein Tro-Tro. Tro-Tros sind Kleinbusse, oftmals noch mit europ√§ischen Werbeslogans bedruckt, die hier in Ghana eine zweite Chance als Massentransportmittel bekommen. Benannt sind sie angeblich nach dem urspr√ľnglichen Fahrpreis von drei Pesewas. Zur√ľck √ľber die holprige Stra√üe geht es nach Denkyemouso, um meine Eink√§ufe zu verstauen. Gl√ľcklicherweise gewinne ich heute das Roulettespiel um die Elektrizit√§t, sodass ich mich mit einem k√ľhlen Star-Bier bewaffnet auf dem Weg zu Vienna City mache, wo ich mich mit meinem walisischen Freund Daniel treffen will.

Das Nachtleben Kumasis beschr√§nkt sich auf ein kleines Viertel rund um den Ahodwo Roundabout. Hier findet man chinesische Casinos, libanesische Restaurants, √ľberteuerte Nachtclubs und Billardcaf√©s. Anders als in Deutschland sind normale einheimische Frauen nur selten in diesen Lokalit√§ten zu finden, sodass die meisten Damen, die man hier antrifft, Prostituierte sind, die sich dementsprechend verhalten: Mit hochhackigen St√∂ckelschuhen, die Busen im Dekollete eng zusammengepresst, setzen sie sich ohne Getr√§nk an die Bar und warten auf zahlungswillige Freier. Ich entscheide mich, Ihren unwiderstehlichen Reizen heute aus dem Weg zu gehen und gebe mich stattdessen den Freuden des Billardspiels hin. Match f√ľr Match trete ich gegen neue Herausforderer an, das arrhythmische Klackern der Kugeln taktbrechend mit dem rhythmischen Bass der Musik, die Nacht vergeht wie ein Rausch.

Nach unzählbaren Siegen, zählbaren Niederlagen und vielen ethanolhaltigen Getränken verlasse ich das Viennas auf der Suche nach einer Heimfahrt. Noch ist Kumasi bedeckt vom Nachthimmel, doch langsam wird das Schwarz zu Blau, kommt Leben in den Zentralmarkt, werden die Straßen bevölkert von Tro-Tros und Taxis.

Und ich sp√ľre, dass es an der Zeit ist, heimzukehren. Nach Deutschland.

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Natur pur in Ghana

Servus aus Kumasi!

Mein n√§chster Bericht hat lange auf sich warten lassen, daher heute eine l√§ngere Version ūüėČ

 

Kakum:

Kakum National Park ist eine der gr√∂√üten Touristenattraktionen in Ghana, liegt ca 30km landeinw√§rts von Cape Coast, und mitten im Regenwald. Es gibt eine H√§ngebr√ľcke, auf der man ca 40m √ľber dem Boden, zwischen den Baumwipfeln durch den Dschungel spazieren und die beeindruckende (!) Natur beobachten kann. Kommt auf den Bildern leider nicht r√ľber.

Ich hab zum Gl√ľck ne gute Gruppe erwischt (nur 5 Erwachsene und keine l√§rmende Schulklasse) und konnte den canopy walkway richtig genie√üen:

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Traumstrände in Busua und Butre

Nach Cape Coast gings nach Busua, wo ich surfen lernen wollte. Auf dem Weg hab ich praktischerweise drei slowenische Volunteers kennengelernt, bei denen ich √ľbernachten konnte.

Surfstunden (inkl. Brett und Shirt etc., in der Gruppe) kosten 40cedi (=16‚ā¨) pP, hat auf jeden Fall Spa√ü gemacht, aber ich bin nicht der talentierteste Surfer ūüėÄ

Alles in Allem wars aber so geil dort, dass ich, obwohl ich eigtl nur 3 Tage bleiben wollte, insgesamt ne Woche in Busua geblieben bin, inkl. Trips in die benachbarten Dixcove (Fischerdorf) und Butre (ärmeres Dorf, aber noch geilerer Strand):

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Busua

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 Butre

 

Naturpark Mole

Die Anreise ist sehr umst√§ndlich, aber obwohl ich f√ľr einen Tag Mole mich drei Tage in Busse und Trotros quetschen musste (ja, sogar bei meiner Gr√∂√üe),hat sichs sowas von gelohnt.

Ich bin abends (mit 5 Stunden Versp√§tung, ist aber normal hier^^) um 9 in Mole angekommen und hab mir mit den andren Touris noch ein Bierchen geg√∂nnt, auf dem Weg zur√ľck zum Zimmer direkt die erste √úberraschung: Auf der Wiese, keine 10 Meter neben der Bar, stehen ein paar Antilopen und grasen gem√ľtlich vor sich hin ūüôā Sobald jmd vorbeil√§uft schauen sie kurz hoch, aber solang derjenige keine Faxen macht und nicht zu nahe kommt, st√∂ren sie sich kein bisschen

Gleiches Spiel am n√§chsten Morgen: Ich komm aus meinem Zimmer raus und werde von einer Gazelle begr√ľ√üt, paar Meter weiter r√§umt ein Pavian die M√ľlltonne aus ūüėÄ

Noch vor dem Fr√ľhst√ľck ist dann die Fu√ü-Safari gestartet, und die ersten Tiere die wir gesehen haben waren gleich das Highlight: Wir sind bis auf zehn Meter Abstand an die Elefanten herangekommen, und so ein leicht mulmiges Gef√ľhl bekommt man da schon^. Aber solange man den Jungtieren nicht zu nahe kommt und keine lauten Ger√§usche macht kann laut dem Ranger nix passieren.

Der Rest der eher unspektakulär, hier die interessantesten Bilder:

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Bolga und der Norden

Der Norden Ghanas unterscheidet sich von Zentral- und S√ľdghana: Statt der vielen Autos und Kirchen gibt es hier haufenweise Fahrr√§der/Motorr√§der und Moscheen, die Leute sind ruhiger und es gibt fast keine Touristen. Das einzige, wor√ľber es sich zu berichten lohnt, war der Krokodilteich (5min entfernt von der Grenze zu Burkina Faso): Hier leben ca 200-300 Krokodile in einem See, in friedlichem Einklang mit den Dorfbewohnern. Sogar die kleinen Kinder planschen im Teich, und es ist angeblich noch nie was passiert: Die Einheimischen glauben, dass die Seelen der Verstorbenen in den Krokodilen wiedergeboren werden.

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Grenze zu Burkina Faso

 

Schule

Seit drei Wochen l√§uft der neue Term wieder, und mein Alltag ist langweilig weils hier nix zu tun gibt. Auf den n√§chsten Bericht m√ľsst ihr also wieder bis zu den Ferien warten ūüėČ

 

Bis dann,

David

 

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Accra, Cape Coast und Exams

Hi,

http://www.youtube.com/watch?v=u4vFOKzc3Zg

Grad mein Ohrwurm, läuft in jeder Disco und lässt sich nach 2 Bier noch viel besser genießen!

Kurzer √úberblick was seit meinem letzten Eintrag passiert ist:

Die Tour zum Lake Bosumtwi (und auch Ghana vs Sudan wo ich eigentlich hinwollte, ssch) sind ins Wasser gefallen, weil ich eine schlecht gekochte groundnut-soup mit Fufu (das Nationalgericht) gegessen habe. Werd ich aber beides auf jeden Fall nachholen.

Letzte Woche Dienstag waren die End-Of-Term-Exams in German language! Dazu haben sich alle meine Sch√ľler in der dining hall versammelt und den von mir vorbereiteten Test geschrieben (hab einen unten angeh√§ngt). Die Ergebnisse waren durchschnittlich (=√ľberraschend gut aus meiner Sicht^^, nur 4 Sch√ľler durchgefallen), was aber wahrscheinlich damit zusammengeh√§ngt dass ich die Spickversuche nicht so streng bestraft habe wie die andren Lehrer. Au√üerdem habe ich ein neues Rad (aka ‚ÄěDreambike and Superbike‚Äú), um die Gegend hier mit Ato durchstreifen zu k√∂nnen.

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 Dreambike!

Seit letzten Donnerstag habe ich Ferien bis zum 20. Mai, dH ich habe insgesamt f√ľnf Wochen zur freien Verf√ľgung.

Zuerst bin ich nach Accra (die Hauptstadt) gefahren und habe im VIP-Bus den VIP-Sitz mit VIP-Sicht ganz vorne bekommen. Obruni-Bonus^^

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 Road to Accra

In Accra habe ich in einem Hotel an der Spintex Road √ľbernachtet, der Komfort einer warmen Dusche und 24/7 Strom (und KFC!!) war seeeeeeeehr geil und ja – ich hatts mal wieder n√∂tig.

Sonst gibt‚Äôs in Accra nicht sonderlich viel zu sehen ‚Äď abgesehen vom Labadi Beach vllt. Daf√ľr hat man beim Weggehen wesentlich bessere M√∂glichkeiten als in Kumasi. Auf meinem n√§chtlichen Streifzug durch Accra habe ich erst ghanaische Rastas (davon gibt‚Äôs hier viel mehr als bei uns) und dann Portugiesen und D√§nen in meinem Alter kennengelernt, mit denen ich erst im Bella Roma und dann im Firefly ordentlich gefeiert habe.

Seit gestern bin ich in Cape Coast, dem schönsten Fleck den ich in Ghana bisher gesehen habe.

Cape Coast ist eine K√ľstenstadt mit ~140.000 Einwohnern und einer der gr√∂√üten vollst√§ndigen Sklavenburgen in Ghana, die direkt neben meinem Quartier (Oasis Beach Resort) liegt. Da das Resort direkt am Strand liegt (:-P) ist die Hitze hier viel besser auszuhalten.

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Strand vor meiner Haust√ľr und Cape Coast Castle

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Cape Coast

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Fischer

Morgen werde ich meine erste Tour in den Regenwald (Kakum, mit vieeeeel Gl√ľck trifft man auf Waldelefanten) starten. Bericht folgt.

Bis dann Männels!

 

End of term exam Voc/Tec 2

Name of Student: ……………………………………………………………………………………..

1) You want to have something to eat. What could you say? (1 mark)

a) Ich bin durstig.                   b) Ich bin hungrig.                  c) Wir brauchen Eier.

2) Write down the German numbers from 1 to 20 in CORRECT ORDER. (10 marks)

3) Conjugate the verb ‚Äúsein‚ÄĚ (ich, du, er, wir, ihr, sie). (6 marks)

4) Read the following text carefully and then try to answer the questions below. Make a circle around the correct answer (True or false). (6 marks)  

John and Evans are brothers. John is older and bigger than Evans. They also have a sister, Elisa. Elisa is the oldest of the three, but she is also the smallest. Today, they are making Fufu. Elisa is not hungry, but she is thirsty. John is very hungry, but Evans is the hungriest.

a)¬†¬†¬†¬†¬† John ist j√ľnger als Evans.¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† True¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† False ¬†¬†

b)      Elisa ist am ältesten.                                                True                False

c)      Elisa ist größer als Evans.                                         True                False

d)      John ist am durstigsten.                                            True                False

e)      Evans ist am hungrigsten.                                        True                False

f)       John ist hungriger als Elisa.                                      True                False

5) Translate the following expressions (If you don’t know the verb, translate at least the personal pronoun!). (6 marks)

a) I love

b) Younger than

c) The fastest

d) They go

6) Answer the questions about German culture and history by underlining the correct answer. (6 marks)

1. You want to use public transport systems in Germany. What should you know?                     

A) You have to bargain with the bus driver.                                                                        

B) Trains are not very safe in Germany.                                                                                

C) There are strict timetables for the departure and arrival of busses and trains.

2. Which of the following statements about religion is true?                                                       

A) Religion is the center of life for most German people.                                                      

B) Most German people are Islamic fundamentalists.                                                      

C) Roman Catholic and Protestantism are the most common religions in Germany.

3. Which of the following statements about seasons in Germany are true (2 correct answers)?            

A) The trees don’t have leaves in summer.                                                                                 

B) There are four seasons.                                                                                                 

C) There’s usually ice and snow in winter.

4. What are the most important basic food supplies in Germany?                                               

A) Yam, plantain, rice                                                                                                              

B) Cassava, fish, tomato                                                                                                     

C) Potato, noodles, bread     

5. Which of the following statements about the German economy is true?                                 

A) Germany is the biggest economy in the world.                                                                    

B) Germany’s economy is very small and not important.                                                          

C) Germany is the biggest economy in Europe.

6. Which of the following things is NOT accepted in Germany and forbidden by law?                

A) Homosexuality                                                                                                                     

B) Possession of Weed                                                                                                        

C) Smoking in public places

7) Add the correct question word (obligatory) and translate the sentence into English (Bonus). (5 marks + 5 bonus marks)

a)______________ Stift ist das?

b)______________ ist der Präsident?

c)______________ Farbe hat die Tomate?

d)______________ gehst du?

e)______________ beginnt die Schule?      

 

8) Build two German questions using a question word (Don’t copy from question 7!). (5 marks)

9) Introduce yourself in German. You should at least say your name, your age and where you come from. (12 marks)

10. Answer the questions correctly. (3 marks)

1. Which city is the German capital?

 

2. Who is the German chancellor?

 

3. What is the German currency?

 

Bonus question: Name all of the German car manufacturers that you remember. (Up to 5 marks)                                                                                                                                                        

Tutor: David W√ľnschel¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Good luck!¬†¬†¬†¬†

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Die Schule und erste Reisepl√§ne

Servus männels!

Kurzer Rapport:

Ich habe meine erste komplette Schulwoche hinter mir und bin froh dass die Klassen so klein sind (3-12 Sch√ľler). Der Bildungsstandard der Sch√ľler ist teilweise erschreckend schwach, die schlechten Sch√ľler wissen nicht mal die Hauptstadt von Ghana, die guten Sch√ľler wissen nicht ob USA in Europa oder Frankreich in Asien liegt. Von Adolf Hitler und dem zweiten Weltkrieg haben immerhin ein paar schon mal was geh√∂rt. Au√üerdem glauben (fast) alle an die Sch√∂pfungsgeschichte und an ‚Äěmagicians‚Äú und sind durch keine rationalen Argumente von diesem Glauben abzubringen.

Langweilig wird mir selten, ich muss t√§glich Unterricht vorbereiten und die Sch√ľler kommen alle halbe Stunde vorbei und wollen mir irgendwas zeigen oder mit mir labern. Mit Zach (Mr. Creativity^^) habe ich aus Schnur, Gummi, Dose und Holzbrett eine Mausefalle gebaut die wir heute Nacht im Busch testen. Au√üerdem habe ich vorsorglich die DVD-Box von The Wire und alle f√ľnf Teile von A Tale of Ice and Fire (Game of Thrones-B√ľcher, 5000 Seiten auf Englisch) eingepackt.

N√§chstes Wochenende (3 Tage, da ich Freitags immer frei habe) habe ich eine Tour an den Lake Bosumtwi, Ghanas gr√∂√üten S√ľ√üwassersee eingeplant.

Der Campus:

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Blick von meiner “Terrasse”:

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David

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Eintrag die Erste

Guten Tag meine lieben Freunde und Follower!

An dieser Stelle werde ich, wenn ich denn die Mu√üe dazu habe, die n√§chsten sechseinhalb Monate √ľber meine Arbeit, meine Reisen und sonstige Erlebnisse in Ghana berichten.

 

Abflug: In der Nacht von Sonntag auf Montag schlafe ich √ľberhaupt nicht, da ich schon um 4 Uhr morgens aus dem Haus muss (nicht mal die Oscars kann ich zu Ende schauen, was ich nicht alles f√ľr dieses Projekt opfere!) und um 2 keine Lust mehr versp√ľre mich noch ins Bett zu hauen. Als ich um halb 8 endlich in meinem gem√ľtlichen Economy-Class-Sessel sitze bin ich heilfroh und penne bis Istanbul durch. Dort habe ich drei Stunden Aufenthalt, danach geht‚Äôs weiter in den Flieger nach Accra mit Zwischenstopp in Niamey (In Ghana gibt es momentan anscheinend kein Kerosin).

Dort angekommen erwartet mich Keke, der Sohn des Präsidenten meiner Entsendeorganisation (Deutsch-Ghanaischer Freundschaftskreis), und bringt mich nach einigen Stunden des Wartens auf seinen Cousin (der mit einer späteren Maschine ankam) in ein gediegenes Hotel wo ich mit einem Bier in der Hand die Ankunft in Ghana feiere. Gegen Mitternacht lege ich mich schlafen.

 

Reise nach Kumasi: Am n√§chsten Morgen werde ich von Kwasi, der auch √ľber mehrere Ecken mit Keke verwandt ist, zum Fr√ľhst√ľck abgeholt: Es gibt Omelette mit Baked Beans (erstaunlich gut!). Anschlie√üend fahren wir zur Bus Station und holen uns Tickets f√ľr den VIP-Bus (der nicht nur so hei√üt sondern mit Klimaanlage, Flachbildfernseher und Ledersesseln ausgestattet sich auch so anf√ľhlt) nach Kumasi, die mit 1,2mio Einwohnern zweitgr√∂√üte Stadt Ghanas. Nach 6-st√ľndiger Fahrt muss ich nur noch 30 Minuten im Taxi nach Denchemuoso verbringen, dann bin ich endlich an meiner Heimst√§tte f√ľr die n√§chsten sechs Monate angekommen: Der Campus (eher schulhof^^) der Ghanaian German School empf√§ngt mich in Person von Lisa P., eine der vier Volunteers die vor mir hier waren.

 

Da die vier Mädels schon Freitagmorgens fahren, zeigen Sie mir alles was ich wissen muss und beantworten jede noch so dumme Frage um mich auf meinen Aufenthalt hier vorzubereiten.

 

 

Heute ist Freitag, und ich wei√ü, dass es ein schwieriges halbes Jahr werden wird. Vor allem da ich der einzige Freiwillige bin. Dennoch denke ich, auch wenn die t√§glichen Strom- und Wasserausf√§lle sicherlich an mir nagen werden, dass ich gut zurechtkommen werde: Der gemeine Ghanaer ist in der Regel offen und freundlich, einige Kontakte wurden bereits gekn√ľpft. Au√üerdem interessieren sich die M√§nner alle f√ľr Fu√üball ūüôā

Am Montag fange ich als Deutschlehrer und Sportassistent (Mathe und Englisch zum Gl√ľck doch nicht) an. Wie ich eben von Maxwell erfahren habe genau einen Tag lang, da am Dienstag die eine Woche andauernde Mid-Term-Break beginnt.

Da ich bisher zu faul war die Kamera einzurichten gibt’s die ersten Bilder im nächsten Blogeintrag.

Beste Gr√ľ√üe aus dem Sommer

David

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